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Druckverfahren für Verpackungen

Wie entstehen Verpackungen aus Papier oder Plastik? Wie werden sie bedruckt und welcher Aufwand steckt eigentlich hinter jedem Druckverfahren? Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie individualisierte Verpackungen (z.B. Faltenbeutel, Papiertragetaschen, Popcorntüten…) hergestellt werden oder warum die Lieferzeit z.B. 8 Wochen beträgt. Nachfolgend finden Sie eine kurze Beschreibung der geläufigsten Drucktechniken der Verpackungsbranche.

Wie funktioniert der Flexodruck?

Der Großteil der BAGMAN-Verpackungsprodukte wird im sogenannten Flexodruck hergestellt. Die alte, anerkannte Drucktechnik gehört zu den direkten Hochdruckverfahren. „Direkt“ bedeutet, dass die Druckplatte die Druckfarbe direkt auf den Bedruckstoff (z.B. Papier oder Folie) überträgt. Zu den „Hochdruckverfahren“ zählt es, weil die zu druckenden Elemente auf der Druckplatte als Erhöhungen dargestellt sind. Im Prinzip funktioniert das Rotationsverfahren des Flexodrucks durch zwei Zylinder, die in entgegengesetzter Richtung rotieren und sich an einer Stelle berühren. Auf die erste Walze (Druckformzylinder) ist die Druckplatte gespannt. Der Gegendruckzylinder (=zweite Walze) führt den Bedruckstoff. Ein dritter Zylinder (Rasterwalze oder auch Farbwalze genannt) ist für das Übertragen der Farbe auf die Druckplatte zuständig. Die Rasterwalze befindet sich auf der Seite des Druckformzylinders, die vom Gegendruckzylinder abgewandt ist. Als Druckplatten/ Klischees dienen im Flexodruckverfahren flexible Druckplatten aus elastischem Fotopolymer oder Gummi. Hiervon leitet sich auch der Name „Flexodruck“ ab. Pro Druckfarbe muss eine Druckplatte gefertigt werden, die auf je einen Druckzylinder gespannt wird. Moderne Flexodruckmaschinen verfügen durchschnittlich über vier bis zehn Druckwerke. Für die Anordnung der Druckwerke gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei allen Bauweisen ist jedoch nach jedem einzelnen Druckwerk eine Trocknungseinrichtung angebracht. Nach dem Trocknungsvorgang werden die veredelten Produkte ausgestanzt und zu der gewünschten Form verarbeitet.

Mit dem Flexodruck lassen sich auch schwer handhabbare Materialien wie z.B. Wellpappe, Folie oder Faserstoffe veredeln. Zudem wird eine hohe Produktionsgeschwindigkeit erreicht, die den Flexodruck, besonders bei hohen Auflagen, sehr effektiv macht. Der Flexodruck bietet auch großen Spielraum bei der Gestaltung. Insbesondere bei der Farbgebung hat der Kunde fast unbegrenzte Möglichkeiten, da das Druckverfahren mit allen Farbsystemen kompatibel ist. Die Drucktechnik des Flexodrucks gilt außerdem als sehr umweltfreundlich, weil meist mit sehr dünnflüssigen Druckfarben auf Wasserbasis gearbeitet wird.

Der Flexodruck ist bis heute die weltweit führende Drucktechnik für Verpackungen. Die Druckergebnisse überzeugen durch beständige, hochwertige Druckqualität.

Bei BAGMAN werden folgende Produkte im Flexodruck hergestellt: Faltenbeutel (Brötchentüten, Aktionstüten, Sichtstreifenbeutel, Werbetüten), Rollenpapier, Formatpapier, Papiertragetaschen, Tortentragetaschen, Plastiktragetaschen, Lunchtüten, Popcorntüten/Blockbodenbeutel, Flachbeutel, Kreuzbodenbeutel/Apothekentüten, Hemdchentragetaschen und Servietten.


Wie funktioniert der Offsetdruck?

Der Offsetdruck ist das meist verbreitete Druckverfahren in der Druckbranche. Klassische Massenprodukte wie Flyer, Bücher, Magazine oder Zeitungen können mit dieser Druckart schnell und günstig produziert werden. Bei der Offset-Drucktechnik gilt das Grundprinzip, nach dem sich Fett und Wasser abstoßen. Auf diese Weise ist es im Gegensatz zum Flexodruck möglich, dass druckende und nichtdruckende Elemente auf einer Ebene liegen. Beim Offsetdruck wird die Druckplatte im Druckwerk auf einen sich drehenden Zylinder gespannt und bei jeder Umdrehung mit Farbe und Wasser benetzt. Die Druckfarbe bleibt auf der Aluminium-Druckplatte nur auf fettfreundlichen Stellen (= druckende Stellen) haften. Wasserfreundliche, nichtdruckende Flächen laufen auf der Druckplatte ohne Farbe. Das vorliegende Druckbild wird dann auf ein Gummituch übertragen, das auf einer darunterliegenden Walze befestigt ist. Im letzten Schritt überträgt das Gummituch das Motiv auf den Bedruckstoff (Papier oder Chromokarton). In der Regel verfügt eine Offsetdruckmaschine über vier Druckwerke, d.h. vier Druckplatten für die einzelnen Farben (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz). Aus diesen vier Farben (4C) setzt sich dann das finale Druckbild zusammen.

In dem indirekten Flachdruckverfahren werden BAGMAN-Produkte wie Coffee to go-Becher, Brotmarken, Brotbanderolen, Kartonagen und Popcorntüten gefertigt.

Druckverfahren für die Herstellung von individuellem Verpackungsmaterial