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Kennzeichnungspflicht für Coffee to go-Becher

Viele Produkte aus Plastik dürfen ab Juli 2021 nicht mehr verkauft werden. Betroffen von der EU-Richtlinie sind vor allem
Einweg-Plastikteller, aber auch To-Go-Becher aus Kunststoff und Fast-Food-Verpackungen aus Styropor. Ziel der Europäischen Union ist es, Abfälle zu vermeiden, Ressourcen effizienter zu nutzen, sowie der Natur- und Gewässerverschmutzung entgegenzuwirken.

Auch für die klassischen Coffee to go-Becher aus Hartpapier (Basic Cups) gibt es dann gemäß der „Single-Use Plastics Directive (SUPD)“ Einschränkungen. Da die Innenseite der Becher mit Polyethylen beschichtet ist, besteht ab 03.07.2021 eine Kennzeichnungspflicht für die klassischen Einweg-Papierbecher. Die Art und Weise der Plastik-Kennzeichnung ist von der EU detailliert festgelegt worden. Mit einem speziellen Kennzeichnungslabel auf der Becheraußenseite muss darauf hingewiesen werden, dass das Verpackungsprodukt Plastik enthält. Die EU-Durchführungsverordnung (EU) 2020/2151 verlangt nach einer standardisierten „PRODUKT ENTHÄLT KUNSTSTOFF“-Kennzeichnung und das unabhängig vom prozentualen Plastikanteil. Diese Regelung gilt für alle entsprechenden Produkte europaweit ab dem 03.07.2021.

Die Kennzeichnung auf Coffee to go-Becher soll die Verbraucher über die Existenz von Kunststoff im Produkt hinweisen, über die negativen Auswirkungen auf die Umwelt, sowie über die, für dieses Produkt zu vermeidenden Abfallentsorgungswege, informieren.

Was Sie wissen müssen:

  • Basic Cups, die Sie noch gelagert haben und vor dem 03.07.2021 an Sie ausgeliefert wurden, dürfen weiterhin noch ohne Kennzeichnung eingesetzt werden.
  • Die Kennzeichnung muss in der jeweiligen Landessprache aufgebracht werden, zusätzliche Sprachen (wie z.B. Englisch) sind aber erlaubt. Eine Kennzeichnung der Unterverpackung ist nicht ausreichend.
  • Die EU-Verordnung enthält konkrete Vorgaben zur Farbe, Schriftgröße, Schriftart und Positionierung der Kennzeichnung. So ist auf den Basic Cups z.B. ein farbiges Piktogramm aufzubringen.
  • Auch bei Nachbestellungen von Basic Cups ist die Kennzeichnung zukünftig zu integrieren. Das Layout der Becher muss entsprechend angepasst, sowie neue Klischees gefertigt werden. Selbstverständlich erhalten Sie vorab einen Korrekturabzug zur Druckfreigabe von uns.

Nachhaltige Alternativen

Nun sind nachhaltige Alternativen für das Take-away-Geschäft gefragt. Bereits in 2020 hat der Verpackungsanbieter BAGMAN sein Verpackungssortiment um die ökologischen, plastikfreien Nature Cups erweitert. Zur Auswahl stehen drei verschiedene Bechergrößen (0,2l, 0,3l + 0,4l). Die Kaffeebecher bestehen aus FSC-zertifiziertem Papier und sind eine umweltschonende Alternative zu den klassischen Coffee to go-Bechern. Durch die besondere Papierzusammensetzung und die patentierte ISLA®–Barriere (umweltfreundliche Dispersionsbeschichtung auf Wasserbasis) ist der Nature Cup komplett ohne Kunststoffbeschichtung einsetzbar und unterliegt deshalb auch nicht der neuen Kennzeichnungspflicht.

Die Produkteigenschaften sorgen nicht nur für eine schnelle Zersetzung der Becher, die Beschaffenheit der Nature Cups ermöglicht auch einen einwandfreien Recycling- und Wiederverwertungsprozess. Nachhaltig ist nicht nur das Material selbst, auch bei der Herstellung der Becher wird großen Wert auf geringen Energieaufwand gelegt. Passende Deckel für die Nature Cups bietet BAGMAN auch. Die Deckel bestehen aus dem natürlichem Rohstoff Bagasse. Das Material ist nicht nur nachhaltig und kompostierbar, es gilt darüber hinaus als besonders hitzebeständig, stabil und wasserresistent. 

Bei weiteren Fragen rund um die neue Kennzeichnungspflicht oder zu unseren Nature Cups stehen wir Ihnen gerne jederzeit Rede und Antwort.

Autorin Cathrin Wohlfarth

Autorin: Cathrin Wohlfarth

Cathrin Wohlfarth ist Public-Relations-Referentin und kümmert sich um das Image von BAGMAN. Mit Pressearbeit und Texterstellung für Publikationen, diversen Social-Media-Aktivitäten sowie der kontinuierlichen Pflege des Internetauftritts optimiert die studierte Kommunikationswissenschaftlerin die externe Kommunikation der Firma. Darüber hinaus unterstützt sie das Vertriebsteam und betreut Kunden aus der Bäcker- und Konditorbranche.